CDU- Aktivitäten für Oker
Ortsbegehung Oker
Gleich nach Ostern traf sich der CDU Stadtverbandsvorstand mit den
Okeraner CDU-Mitgliedern und interessierten Bürgern zu einer Stadtteilbegehung.
Startpunkt war der Plus-Markt an der Bahnhofstrasse. Hier war nach der letzten
CDU-Stadtteilbegehung der Erfolg einer Bürgeranregung zu besichtigen. Es war
bemängelt worden, dass die Treppe vom Markt hinunter zur Strasse Am Okerufer ohne
Geländer sei. Das war ein Problem für ältere Menschen. Zusätzlich wurde der
Grünbereich neben der Treppe als Abkürzung stark genutzt. Nun konnte ein
nagelneues Geländer und eine deutliche Verbesserung der Situation von allen
Teilnehmern begutachtet werden. Die Anregung war sehr gut und wurde daher
schnell und positiv begleitet und umgesetzt!

Neue Kritikpunkte haben sich in der Zwischenzeit im Praxisalltag
gezeigt. Die Fahrbahn und der Gehweg haben sich bei der Einfahrt von der
Bahnhofstrasse stark abgesenkt. Hier droht den Fahrzeugen ernster Schaden, was
auch schon von Bürgern beklagt wurde. Die anwesenden CDU-Ratsmitglieder
versprachen sich des Problems anzunehmen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass nicht der direkte Weg von der Fußgängerampel
auf das Plusmarktgelände führt. Diese „Umleitung“ verleitet viele Menschen
dazu, die Abkürzung durch die Grünanlage zu nehmen. Hier sollte die Planung den
natürlichen Wegen der Menschen folgen, da ein Umweg sachlich nicht zu begründen
ist. Vielmehr behindern sich in der Einfahrt die Kraftfahrzeuge und Fußgänge
unnötig gegenseitig.

Nach einem Gang über die Bahnhofstrasse und der Kirchenbrücke, konnten
die Bauarbeiten an der Kirche und den Vorbereitungen für den Bau des
Verbrauchermarktes begutachtet werden. Verwundert wurde die seltsame runde
Mauer um die Kirche wahrgenommen, die den Anschein erweckt, als wollte man die
Kirche aus dem Dorfe drängen. Die anwesenden Ratsmitglieder informierten über
die Vorgeschichte der Mauer und insgesamt war man sich einig, dass die Fertigstellung
abgewartet werden sollte. Der jetzige Zustand fand überhaupt kein Gefallen.
Anschließend ging es am Vereinsheim des DRK-Oker vorbei, wo das qualitativ sehr
hochwertig anmutende Pflaster des Gehweges auffiel (warum hat die Breite
Strasse nicht so eine Gehwegpflasterung erhalten?). Auch hier konnte wieder
eine unglückliche Umleitung des Gehweges vom Buswartehäuschen zur Strasse
beobachtet werden. Einhellig war man sich einig, dass hier die Planer am
Menschen vorbeigeplant haben.

Zum Schluss ging es zum Cramer von Clausbruch Haus in der Talstrasse.
Hier wurden die Umbauarbeiten stolz vom Geschäftsführer der Goslarer
Wohnstätten Gesellschaft (GWG), Herrn Erhard Meyer, vorgestellt. Der Stolz war
nach Ansicht der Anwesenden auch völlig angebracht, denn die Umbau- und
Renovierungsarbeiten haben das historische Gebäude zu einem wahren Glanzstück
in Oker werden lassen. Entsprechend ist die Vermietung überhaupt kein Problem.

Weniger Bewunderung erfuhr die aufwendige Renovierung des Teehauses im
Stadtpark. Warum hier so viel Geld investiert wird konnte nicht von Jedem
nachvollzogen werden.
Nach der Stadtteilbegehung traf sich die bunte Runde im Eiscafe Cortina wo mit
dem Stadtverbandsvorstand diskutiert und gefragt werden konnte. Nachdem die
Okeraner Themen bei der Begehung schon ausführlich diskutiert worden waren,
waren in der Nachbesprechung die Bebauung des Königs- und Steinberg das
gefragteste Thema.
Alles in Allem war es eine gute Veranstaltung, die, das war einstimmige
Meinung, regelmäßig wiederholt werden soll.

Dieser Text wurde vom Stadtverband Goslar übernommen!
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